Pomodori-Sauce

Lebensmittel sind kostbar … ein Satz, der in letzter Zeit immer häufiger zu hören ist. Durch bewussten Umgang mit Lebensmitteln kann jede und jeder Einzelne von uns einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Mich persönlich stört es massiv, wenn Lebensmitteln einfach entsorgt werden, ohne darüber nachzudenken, ob sie nicht doch noch verwendet werden könnten.

Den gleichen Unmut verspüre ich, wenn Gemüse oder Obst nicht verarbeitet wird. Ich baue mein Gemüse selbst an, da kann es dann schon einmal sein, dass so wie jetzt, eine große Menge gleichzeitig reif wird. Heute wurden nach unserem Urlaub die Paradeiser (= Tomaten) geerntet. Insgesamt waren es fast 8 kg. Daraus entstand eine schmackhafte Paradeissauce (Tomatensauce).

Für die Sauce verwende ich Olivenöl (bitte nicht zögerlich damit umgehen), Paradeiser (alle Sorten, die gerade reif sind), Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark (für die Bindung), Salz, Majoran, Basilikum und Oregano.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paradeiser waschen, halbieren und die größeren in Stücke schneiden.

Reichlich Olivenöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig andünsten. Das kann schon fünf bis zehn Minuten lang dauern. Die Paradeiser dazugeben und durchrühren.

Das Tomatenmark und die Gewürze dazugeben, gut durchrühren und jetzt geht es ans Einkochen. Ihr braucht einfach Geduld. Meine Sauce köchelt mindestens vier Stunden vor sich hin. Dabei aufs Umrühren nicht vergessen. Die Flüssigkeit verdampft dadurch und die Sauce wird sämiger. Deckel vom Topf geben!

Die fertige Sauce kann eingefroren werden oder „eingerext“ werden. Durch das Einrexen kann die Sauce im kühlen Keller mindestens ein Jahr lang gelagert werden.

Dafür die Sauce noch heiß in saubere Schraubgläser füllen. Darauf achten, dass die Deckel und der Schraubverschluss sauber und trocken sind. Die Gläser auf ein Backblech, das vorher mit einem Putztuch ausgelegt wurde, stellen. Das Blech mit Wasser angießen. Das Wasser sollte ca. 3 cm hoch reichen. Die Gläser bei 150 Grad Celsius 30 Minuten lang rexen. Gläser im Backrohr auskühlen lassen.

Mit al-dente gekochten Spaghetti, frisch geriebenem Parmesan und Basilikum wird daraus ein Gericht, das Urlaubserinnerungen wachrüttelt.

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